Stop I – San Andres

Fast exakt nach 2,5 Tagen erreichen wir San Andres 🙂 und zwar mit einem Törn, der tatsächlich genauso verlaufen ist wie von uns erwartet und erhofft. FAST ohne Probleme 😉

2 Tage fahren wir unter Motor gen Osten gegen den fast nicht vorhandenen Wind an und kommen daher ganz gut voran. 1 x täglich gelingt es uns sogar, 2-3 Stunden zu segeln , so dass sich der Motor abkühlen kann . Nachdem wir dann Samstag Morgen gegen 6.00 Uhr endich den direkten Kurs Richtung San Andres einschlagen können, klappts auch mit dem Segeln. Um 17.00 Uhr erreichen wir die erste Tonne der betonnten Einfahrtstrecke. Vollbesetzte Turistenboote kreuzen vor und hinter uns . Paragleiter werden genau vor uns für ein Bad im Meer mitten in der Fahrrinne abgesetzt. Wo sind wir bloß gelandet?

17.30 Uhr – wir verlassen die Fahrrinne und versuchen den Ankerplatz ohne Aufzusetzen zu erreichen. Nichts für schwache unausgeschlafene Nerven, sach ich euch. Bei 0,40 m unterm Kiel setzt da schon mal der ein oder andere Herzschlag aus. Ankergrund Seegras! Ich ahne das Schlimmste. Jetzt 3-5 vergebliche Ankerversuche und der Skipper ist reif für die Klapse. Und promt scheitert der erste Versuch! Während wir eine neue Stelle suchen, kommt unser Agent Mr. Watson angebraust, begrüßt uns freundlich und meint, wir sollen uns erst mal ausruhen und könnten morgen Vormittag einklarieren. Sehr nett, aber wir hatten in der Tat nichts anderes vor 😉 . Während dieses Gesprächs stehe ich etwas unentspannt mit der Bedienung fuer die Ankerwinsch am Bug und beobachte den Ankergrund. Und da… ein hellblauer Fleck. Hellblau bedeutet S A N D ohne Seegras. Ich lotse Frank dort hin, brav hält er sich an meine Richtungsanweisungen und 3 Minuten später sitzt unser Anker tief und fest in strahlend weißem Sand. Es ist 17.30 Uhr !!!

17.32 Uhr – Ankerbier 🙂 Rechts und links brausen Touristenboote an uns vorbei und bringen diese von diversen Stränden zurück . Wir beobachten staunend. Soviele Menschen und Boote sind wir seit Jahren nicht mehr gewohnt.

18.00 Uhr – Es wird dunkel

18.30 Uhr – Es ist stockdunkel !

19.30 Uhr – die Tifircat hat es auch geschafft und ankert noch rasch neben der Fahrrinne

Ein paar Stunden nach Abfahrt in Bocas hatten wir uns auf diesem großen vielen Wasser bereits verloren und trotz eines total anderen Kurses hatten wir nur eine Differenz von 2 Stunden zwischen uns.

Nachtrag: FAST ohne Probleme?????? Nun ja, eben nicht ganz. Wieder Ärger mit unserem autopiloten. Diesmal streikte der Steuerungskompass. Plötzlich gefiel mit die Stelle, an der er seit 1 Jahr montiert ist, nicht mehr und verweigerte den Dienst. Natürlich hatten wir gerade die Segel draußen, als die 2wishes anfing, unfreiwillig Kreise zu drehen. Das macht echt Spaß! Aber inzwischen sind wir abgebrühter. Eine Stunde lang steuer ich das Schiff von Hand (ja, so was geht tatsächlich auch *grummel*) während Frank dem Steuercomputer einen neuen Platz zu weist. Dieser ist damit einverstanden und wir können das Steuern wieder dem Autopiloten überlassen. Also quasi kaum besondere Vorkommnisse 🙂

Und jetzt sind wir gespannt auf San Andres….

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

I accept that my given data and my IP address is sent to a server in the USA only for the purpose of spam prevention through the Akismet program.More information on Akismet and GDPR.