Bay Islands – Guanaja – E L B I G H T

El Bight ist der Hauptankerplatz hier vor Guanaja und liegt sehr geschützt. Nicht nur das ist vorteihaft, sondern auch die beiden hier ansässigen Restaurants bzw Bars in deutscher Hand. Beide Wirte haben lustiger Weise den gleichen urtypischen deutschen Namen „Hans“ . Das haben die Einheimischen hier durch Namensanhängel gelöst. Das einfache Strandlokal auf Stelzen im Wasser wird von Hans Pico geführt. Pico heißt klein und so kann man sich denken, dass der Hans vom Restaurant „Manate“ größer ist. Der Pico Hans ist jedenfalls bereits seit 44 Jahren hier und ich muss sagen, dass sieht man ihm auch an ;-). Das Strandlokal ist urig, einfach zusammen gezimmerte Holztische mit festgetackerten Plastikdecken und eine witzige Bar mit schiefen Hockern. Hier verkehren auch die Einheimischen und genießen Pizza und Schweinebraten mit Spätzle ;-), schließlich ist der Wirt Schwabe.

Fütterung der Kolibris inklusive

300 m weiter gibt es das „Manate“ , geführt und gebaut von Hansito. Diesem Restaurant sieht man die gepflegte deutsche Bauweise an. Holz, Holz, Holz, fein geschliffen und gut verbaut. Hier pflegen die amerikanischen Ferienhausbesitzer zu verkehren.

Hansito hat jedenfalls vor ca. 25 Jahren seinen Freund Hans Pico mal besucht, hat Gefallen gefunden an der Insel und ist einfach geblieben. Im Manate feiern wir feuchtfröhlich bei deutscher Bratwurst mit Spätzle (auch Hansito ist Schwabe 😉 ) unter anderem mit Ramstein auf Spanisch sowie diversem Netzwunschkonzert lautstark in den späten Abend hinein. Lernen unter anderem den jungen Daniel kennen, der 4 Jahre in Deutschland gelebt und dort eine Tischlerlehre gemacht hat. Mit seinem Lieblings-Deutschem-Satz: „Du bist das geborene Arschloch“ hebt der die Stimmung weiter. Sorry dafür, aber wir haben uns vor Lachen kaum noch… usw… schließlich sind wir hier weit weit weg und einen deutsch sprechenden ausgebildeten Tischler haben wir hier nicht erwartet 🙂

Wahrscheinlich ist das alles der Grund, warum wir noch immer hier festhängen und noch nicht weiter gefahren sind. Nachteilig hier ist fuer mich die unzureichenden Möglichkeiten, lange Spaziergänge zu machen. Es gibt nur 2 Wege und beide enden nach einer halben Stunde vor undurchdringlichem Dickicht, obwohl auf Maps.me der Weg eindeutig weiter geht. Aber hier geht niemand spazieren und so hat sich die Natur die Wanderwege wohl wieder zurück geholt 😉 .

Weiteres Manco… in die Stadt Bonacca (siehe letzer Eintrag) kommt man von hier aus nicht mit dem eigenen Dinghi sondern muss sich immer ein Wassertaxi rufen. Auch hier sind die beiden Hans`es immer hilfreich. Wassertaxi fahren ist wie Kirmis 😉 man muss sich ordentlich festhalten und das Steißbein wird auch in Mitleidenschaft gezogen. Hier ein paar Videos unserer letzten Fahrt, ich hoffe, das Tempo ist zu spüren

Und zuletzt noch:

Gute Nacht (schön, oder?)
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