Bay Isands – Roatan – erste Ankerstops

1 Woche lang hat uns Guanaja wegen starkem Wind noch festgehalten. Bei 22-27 Knoten lagen wir in der El Bight Bucht sicher und recht ruhig. Aber am Montag nach Silvester war es soweit und bevor es ein paar Tage später wieder bläst, machen wir uns fort zur nächsten Insel. Der Aufenthalt in Guanaja war jeden Tag wert, den wir hier verbracht haben. Auch wenn man nicht laufen konnte 😉 . In Roatan jedoch gibt es Straßen, so blicke ich hoffnungsvoll langen Spaziergängen entgegen 🙂

  1. Stop nach 6 Stunden in der Lime Cay Bay vor dem kleinen Mango-Creek-Resort . Neben 6 Wasserbungalows, einen wunderschönen kleinen Garten und einem Restaurant bietet man dort auch ein paar Moorings an. Eine davon gehört fuer 2 Nächte uns und in dem Preis von 11 Dollar die Nacht ist auch das Auffüllen einen Wassertanks mit frischem Springwater drin. Ansonsten zu meiner Enttäuschung: keine große Möglichkeit für lange Spaziergänge. Nachdem wir vor Guanaja bereits durch den heftigen Wind 6 Tage an Bord festgesessen hatten, wollte ich nur noch laufen, Häuser sehen, Geschäfte sehen und vielleicht diverse neue Bar`s.

Calabash Bay (1 Seemeile weiter) lassen wir gleich weg, laut Aussage eines niederländischen Segler-Nachbarn soll das Wasser dort brackig braun sein und die Luft so voller Moskitos, dass man ab 16.00 Uhr nur noch mit geschlossenen Fenstern unten sitzen kann.

Oak Ridge hört sich gut an. Kleines Fischerdorf mit vielen Häusern und ein paar kleinen Geschäften. Leider ueberhaut nicht schön zum Ankern und so drehen wir nach der einfahrt sofort wieder um und nix wie raus.

Aber Jonesville, die nächste Ankerbucht, von der liest man doch sehr viel Schönes. Blöd nur, dass unsere Navionics Seekarten ueberhaupt keine Tiefen anzeigen für diese Bucht und die Angaben in dem Cruisingguide für diese Gegend total ungenau sind. Und so sitzen wir kurze Zeit später bereits auf Grund 👿 . Nun, glücklicher Weise keine Steine oder Korallen, sondern nur Sand und Seegras und so können wir uns durch Motorkraft wieder lösen. Ein Local Boot weist uns freundlicherweise den Weg durch „etwas“ tieferes Wasser, schweißgebadet ankern wir auf 2 m, um dann nach 15 m Kette festzustellen, dass wir nur noch 0 Meter unterm Kiel haben. Ne, Leute‘! Der Puls des Skippers sprengt den gesunden Bereich und wir machen uns ganz ganz vorsichtig raus aus dieser Bucht.

Nächste Bucht: French Harbor – 7 Segler liegen hier bereits in der großen Bucht, kein Problem also, hier einen geeigneten Ankerplatz zu finden. Direkt hinter dem Riff liegen wir kurze Zeit später in ganz ruhigem Wasser. Schön ist es hier!

Doch in der Nacht dreht der Wind und frischt mal wieder sehr auf. Und so schaue ich morgens aus der Luke und ups… wieso liegt der amerikanische Segler nur knapp hinter uns! Mist! Das kann nach Winddrehungen und entsprechend der jeweiligen Kettenlängen schon mal passieren und so beäugen wir uns gegenseitig bzw. den Abstand zwischen unseren Schiffen. Der starke Wind soll bleiben und das für ein paar Tage. So aber können wir nicht liegen bleiben, das heißt für uns „umankern“ . Der Skipper freut sich riesig, aber ich hätte keine ruhige Minute mehr (und vor allen Dingen nicht Nachts). Es läuft gut bei uns zur Zeit 👿 Der Anker ist brav und hält bereits beim 2. Mal, aber dadurch kommen wir natürlich wieder nicht von Bord. Nix spazierengehen, nix einkaufen, Ankerwache ist angesagt!

Aber morgen….

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