12./13.07.14 – Kleine (Miss-)Erfolge

Freitag Nachmittag bin ich voller Vorfreude sofort von der Arbeit aus gen Lemmer gedüst, um meinen Skipper von dem Singledasein zu befreien. Puh..! Schon bei den vorherigen Telefonaten war zu spüren, dass die Stimmung an Bord nicht gut war. Nachfragen war nicht gut, hinterfragen – oh man – kam überhaupt nicht gut an und gar nix sagen war auch keine optimale Lösung. So waren unsere telefonischen Gespräche die Woche recht kurz und auch der Freitagabend recht unentspannt. Dabei waren doch einige Fortschritte durchaus erkennbar.

Die Solarzellen waren montiert und erzeugten tatsächlich auch Energie.  Das die Firma uns  die nachbestellte größere Solarplatte in „schwarz“ geliefert hatte, hat Frank dann leider ja erst beim Auspacken gemerkt und seine Laune nicht verbessert. Ein Umtausch würde die Sache wieder um Wochen verzögern, also fahren wir jetzt „gemischt“ .              Einer der von unserem Freund Harald angefertigtem Stabilisatoren ist nach kleineren Umschweißarbeiten montiert und erfüllt hoffentlich seinen Zweck.

solarpanelle

 

Stabilisatorvorrichtung

Stabilisatorvorrichtung

 

 

 

 

 

Hauptursache der schlechten Laune ist allerdings wohl, dass die von mir im letzten Blogeintrag angekündigte Kommunikation zwischen AIS und Navtex sowie UKW-Funk nicht funktioniert. Wenn man tagelang alles Mögliche testet, das Netz nach Lösungsmöglichkeiten durchforstet, Kontakt mit dem Hersteller aufnimmt und keine Antwort erhält und der Lösung nicht einen Schritt näher kommt, das kann schon furchtbar frusten.

Also hab ich am Samstag versucht, mich ganz ganz klein zu machen und mich in der Pantry versteckt, um meinen 3. Backversuch zu starten. Aldi hatte nämlich von meinem Problem gehört und extra eine Back-Aktions-Woche gestartet und so hatte ich dort für eine kleine Mark eine Backmischung (hatte ich schon mal angemerkt, das ich von Natur aus faul bin ? 😉 ), eine Backform und ein ganz tolles Backthermometer erstanden. Toll, das Teil – ich weiß jetzt, dass der Backofen auf voller Pulle über 220 Grad heiß wird. Klar, dass da das ein oder andere Teil dann verbrennt. Und ich weiß jetzt, dass auf kleinster Stufe nur eine Temperatur von ca 150° erreicht wird. Für Kuchen ein bißchen zu wenig, wie ich nach einer Stunde feststellte, er war oben nämlich noch sehr hell, und so gab ich ihm eine Verlängerung von 2 x 15 Minunten. Ergebnis:

Schritt 1:  Und dem Rat vieler erfahrener Gasbackofenfrauen folgend:  2 Backbleche und Kuchen seitlich zur Flamme

Schritt 1: Und dem Rat vieler erfahrener Gasbackofenfrauen folgend: 2 Backbleche und Kuchen seitlich zur Flamme

Ergebnis nach 1 1/2 Stunden - große Freude, der sieht ja echt gut aus :-)

Ergebnis nach 1 1/2 Stunden – große Freude, der sieht ja echt gut aus 🙂

*schnief* - und wieder "Röstaroma" ch hätte ihn besser in der Form lassen sollen

*schnief* – und wieder „Röstaroma“ ich hätte ihn besser in der Form lassen sollen

Irgendwann bekomm ich diesen blöden Ofen in Griff, versprech ich mir selber….nächste Woche back ich ein Brot und nächstes Wochenende fahre ich nach Bremen zum SVB und kauf so einen Omniaofen (kann nicht bis Portugal warten 🙂 )

Der Samstag war herrlich heiß, das wiederum erschwerte die mir zugewiesenen Arbeiten an Deck, wie Deck schruppen wegen Spinnenschei.. und polieren des Geräteträgers ;-). Und tatsächlich, nach 2 Jahren Geknatsche meinerseits: bitte, bitte, lass uns doch mal das mitgekaufte Sonnensegel testen, erbarmte sich mein immer noch unter Deck nach AIS-Lösungen suchender schwitzender Skipper.  Es war keine Aufbauanleitung dabei, daher

sieht erstmal lustig aus, war aber "angenehmes Schattensitzen"

sieht es erstmal lustig aus, war aber „angenehmes Schattensitzen“

 

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