Wochenende 12.-14.10. – Neue Baustellen

Claudi und Michl von der Kassiopeia (www.ueber-die-meere.de) haben mir den Tip gegeben, diese Seite nicht nur in Gedanken an div. Leser zu nutzen, sondern es auch für uns als Tagebuch zu gestalten. So weiß man dann später mal, wann genau man was festgestellt, gelernt, angeschafft, probiert, erfahren usw. usw. usw. hat. Und da wir uns ja schließlich beide auch in dem Alter mit Gefahr der zunehmenden Demenz befinden, war das bestimmt kein schlechter Vorschlag und wird hiermit aufgegriffen.

Am letzten Segeltag in unserem Herbsturlaub erwischte uns kurz vor dem Heimathafen doch noch eine fette Regenwolke. Gut, wir sind nicht aus Zucker, von daher war das also jetzt nicht tragisch! ABER… zu Franks Grauen mußte nun das Segel nass eingerollt werden und das, obwohl es in die Winterpause ging und eine weiteres Segeln nicht vorgesehen war.

Außerdem stellten wir fest, das wieder vermehrt Tropfen aus dem Mast auf unseren tollen Mahagoni-Tisch landete und folgerten:

AHA! Segel nass eingerollt und es tropft wieder

das ist ja wohl die Lösung für unseren undichten Mast

Tja, aber das war wohl nix. Nachdem wir jetzt am Wochenende mit viel Glück 1/2 Stunde bei Sonne und wenig Wind zwecks Segel-Trocken-Legen draußen waren und die HM in eine sichere Box für die kommende Wintersaison verlegt hatten, glaubten wir, unseren Tisch nicht mehr mit Folie und Geschirrtüchern sichern zu müssen. mmhhnn, Abends beim gemütlichen DVD schauen staunten wir dann jedoch über vielen vielen Tropfen, die da von der Decke kamen. Mist! Also doch noch keine Lösung gefunden und Tisch wieder über Nacht abgedeckt.

Am nächsten Morgen hatten wir dann einen kleinen See auf dem Tisch – so konnte das unmöglich bleiben – da war ja schlimmer wie je zuvor.  Also hab ich Frank an Deck gejagt zum nochmaligen Aufspüren des Wasserfalls in unserem Schiff. Murrend zog er ab und murrend kam er zurück. Er hätte da eine kleine schwarze Kappe gefunden, die ab war. Diese hätte er jetzt wieder befestigt, würde sie aber nicht für die Ursache unseres Problems halten und als wir dann noch feststellten, das wir kein Strom mehr an Bord hatten, fing er an, von der Hallberg Rassy zu fasseln, die wir mal bei Rensburg gesehen hatten. Die war für eine Weltumsegelung schon fix und fertig ausgerüstet gewesen und preislich erschwinglich.

Nun, unser Elektroproblem haben wir nicht mehr behoben, man muss sich ja auch was für kommende Wochenenden aufheben. Unsere Undichtigkeit durch den Mast… also meiner Meinung nach war besagte schwarze nicht richtig befestigte Gummikappe ganz sicher die Ursache. Dies werden wir nächstes Wochenende wissen, wenn die riesige Abdeckplane, die unseren Salon verschönert und andere Leute zum Tapezieren benutzten, trocken ist.

Inzwischen ist auch das Exposé der Hallberg Rassy eingetroffen (Frank hatte das echt ernst gemeint!). Puh… das Schiff ist von 1976. Gutes Zubehör, neuer Motor, neues Teakdeck… aber von über 35 Jahre alt.  Wir wollten nie so ein altes Schiff, damit wir nicht so viel reparieren müssen. Naja, jetzt haben wir ein relativ Neues und haben trotzdem ständig Baustellen. Aber vielleicht versöhnt sich Frank ja auch wieder mit unserer HM.

Fürs nächste Wochenende (26.-28.10.) ist erstmal die Lösung unseres Elektroproblems geplant sowie der Besuch des hafenansässigen Yachtservices, der unsere HM winterfest machen soll. Wir werden aufmerksam zu schauen, damit dies wir nächstes Jahr selber machen können.

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