2. Urlaub 2012 – Ausflug ins Kifferparadies Amsterdam

Also, um von unserem Hafen “Waterland” in Monnickendam mit dem Bus nach Amsterdam zu kommen, da braucht man nicht am Abend davor sich 1 Stunde die Füße platt laufen auf der Suche nach der geeigneten Bushaltestelle. Nein, man geht einfach zu der netten Dame im Hafenkontor, die drückt einem gleich die Fahrpläne (inkl. Rückfahrt) mit der richtigen Busnummer in die Hand und malt ein “x” an die Stelle, die wir bereits 5 Minuten später erreichen und schon geht es für 20 Euro hin und zurück ins Kifferparadies.

Kaum hatten wir die Central Station hinter uns gelassen, standen wir auch schon vor dem 1. Coffeeshop. 5 Minuten später wußten wir, ganz Amsterdam muss ständig bekifft sein. Jeder 5. Laden ein Shop, indem man merkwürdige Dinge kaufen kann. Leider haben wir jedoch das Buch “Kiffen für Dummies” nicht gefunden und auch mein lieber Bruder (der uns bestimmt gut in die Materie hätte einweisen können) hat uns versetzt. Dieses Weichei, gerade zurück aus Kreta, hält die Temperaturen hier in Nordeuropa nicht für ausfluggeignet. Nun, so hat er ein Einkaufsparadies der besonderen Art nicht miterleben dürfen.

Aber natürlich haben wir uns auch noch den anderen Teil Amsterdams angeschaut und ganz tourimäßig eine Grachtenfahrt gemacht. Nun wissen wir, dass die Häuser an den Kanälen so extrem schmal sind, weil früher (ganz ganz früher) die Steuer nach der Kanalfront bemessen wurde. Diese winzigen Häuser haben kaum Treppenhaus und daher hat jedes dieser Häuser im Giebel einen Haken, mit dem man die Möbel ins Haus transporieren kann. Viele dieser Giebel sind schief nach vorne versetzt. Dies ist jedoch keine Alterserscheinung sondern so gewollt, damit nämlich die Möbel die Hauswand nicht beschädigen.

Absichtlich schief

 

 

 

 

 

 

Noch was haben wir gelernt: Amsterdam gibt für jeden Meter Abgrenzung zum Kanal 100 Euro aus, damit die Autos nicht in den Kanal fallen. Und trotzdem fällt irgendwo in Amsterdam jede Woche ein Auto in den Kanal .

Bild hierzu und noch andere schöne lassen sich gerade nicht hochladet, wird später nachgeliefert.

Ich muss jetzt die wunden Füße hochlegen, den Skipper mit einem indischen Hähnchencurry versorgen und bei einem Glas Rotwein und einem netten Film über PC einschlafen.

Morgen geht es durch den Nordseekanal nach Ijmuden, das heißt 2 Schleusen. Zitter! Und dann ein Tag später raus auf die furchtbare Nordsee (von dem unserer erster Segellehrer gesagt hat, so dämlich, wie wir uns beim “einparken” anstellen, da dürften wir frühstes in 5 Jahren drauf – äh?  in 5 Jahren wollten wir aber eigentlich schon ganz wo anders sein und daher trauen wir uns übermorgen schon)

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.