6./7.9.14 – Hurra, 1. Ankern erfolgreich

Da Frank unruhig war und bereits am Mittwoch gen Lemmer gefahren ist, habe ich ganz uneigennützig kurzerhand meinen Bruder auf ein Segelwochenende eingeladen und hatte somit am Freitag eine Mitfahrgelegenheit. Frank hatte indes die Aufgabe, die Vorderkoje wenigstens so weit frei zu räumen, dass wenigstens 1 Person dort schlafen kann. Nun, es ist geglückt. Zwar muss ein Besucher mit der Radaranlage und der Lukensprayhood sowie diversen Werkzeugen kuscheln, aber Platz ist ja in der kleinsten Hütte (auch wenn der ein oder andere mal über eine Diät nachdenkt, wenn er mal 2 Tage an Bord war 🙂 )

Der Samstag startete absulut windstill und wir hätten unter Motor in Ruhe die Geschwindigkeit kalibrieren können. Blöderweise funktionierte der Geber  unter dem Schiff nicht, heißt: er übermittelte keine Daten (km bzw. Knoten). Auch das neu eingebaute alte Windmessgerät zeigte sich stur und bewegte seine Zeiger nicht. Frust für den Skipper war also angesagt. Aber dann kam tatsächlich noch Wind auf und wir konnten wenigstens ein paar Stunden den Motor ausschalten und die Ruhe unter Segel geniesen.

2 Männer, die auf (defekte) Geräte starren.... und über Ursache und Lösungen grübeln

2 Männer, die auf (defekte) Geräte starren…. und über Ursache und Lösungen grübeln

Spannend wurde es am Nachmittag. Der Skipper hatte Apfeltaschen essen am Anker angeordnet. Die elektr. Ankerwinsch sah recht mitgenommen aus, hatte sich doch mindestens 2,5 Jahre niemand um sie gekümmert. Aber ohne Murren lies sie die Kette in die Tiefe (äh…. 2,80 m) rauschen und mit Spannung beobachteten wir beim Kauen der o.g. Taschen, ob der Anker hält. Nach 20 Minuten wieder Anker auf und ab nach Hause bzw. Marina.

Obwohl rundherum kein Schiff in Sicht war, wurde sicherheitshalber doch der Ankerball ausgebuddelt - man will ja nicht über den Haufen gefahren werden :-)

Obwohl rundherum kein Schiff in Sicht war, wurde sicherheitshalber doch der Ankerball ausgebuddelt – man will ja nicht über den Haufen gefahren werden 🙂

Und zu Hause:  auch dort sieht man langsam das Licht am Ende des Tunnels. Nachdem wir nun schon wochenlang Haushalts- und Dekogegenstände in der Mülltonne entsorgen, so lehren sich jetzt langsam die Regale. Gut, es ist ein bißchen ungemütlich hier so zwischen den div. Kartons für den ein oder anderen Keller, für die neue Zwischenwohnung oder für´s Schiff zu leben, aber eine (glückliches) Ende scheint in Sicht. 14 Tage Segelurlaub liegen vor uns und anschließend verteilen wir die Kartons in die entsprechenden versprochenen Keller 🙂

Vielleicht.... ein letztes Mal Rasen mähen ?

Vielleicht…. ein letztes Mal Rasen mähen ?

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