Oktober 2014 – Zusammenfassung

Die Kurzfassung:  Aufregend, spannend, stressig, entspannend und schön!

Die Langfassung:

Beginnt mit einem wunderschönen langen 3. Oktober-Wochenende, das uns zwar mit blauem Himmel und warmen Temperaturen verwöhnt, dafür aber absulut ohne Wind. Dementsprechend kurz fiel der Segeltörn am Freitag aus, den wir unseren Bremer Freunden gönnten wollten, bevor sie am nächsten Tag  wieder zur Arbeit eingeteilt wurden. Aber nachdem wir das Gefühl hatten, uns trotz voller Besegelung rückwärts zu bewegen, haben wir statt dessen „Anne übt anlegen am Steg vor der Schleuse“-Manöver gefahren. Gut… Eigenlob stinkt, aber was soll ich machen, wenn mich kein anderer lobt? Jedenfalls hat das ganz gut geklappt, dafür, dass es schließlich schon 1 Jahr her ist, dass ich das mal trainiert hatte und dann nie wieder gebraucht habe.  Zur Not könnte ich das Schiff also auch alleine anlegen – das beruhigt 🙂

Sehr schön fanden Verena und Harald auch unseren neuen Sektflaschenhalter

Nur mit der richtigen Kühlung müssen wir uns noch was einfallen lassen :-)

Nur mit der richtigen Kühlung müssen wir uns noch was einfallen lassen 🙂

(Für alle Unwissenden: in Echt ist das natürlich kein Flaschen- sondern ein Kurbelhalter! 😉 Und mit den Kurbeln bedient man die Winschen, mit denen man hauptsächlich das Vorsegel bedient)

Samstag haben wir dann gemeinsam das Boot winterfest gemacht, also Segel runter und falten

...mmhh... wie am Besten zusammen legen ?

…mmhh… wie am Besten zusammen legen ?

Baum demontieren und noch ein neues Fall in den Mast einziehen. Das Alte war ja schon 14 Jahre allen Witterungen ausgesetzt gewesen und da der Skipper inzwischen glaubt, das meine zahlreichen Diäten keine Erfolge bringen werden, mich aber scheinbar  trotzdem wohlbehalten mittel Bootsmannsstuhl den Mast rauf und runter schaffen will, da mußte eben ein Neues her. Ist doch schön, dass ich ihm das wert bin, oder ?

Na... wo kommt es denn raus?  (das Fall)

Na… wo kommt es denn raus? (das Fall)

Sonntag hieß es Abschied nehmen für die nächsten Wochen und Monate. Die 2wishes überwintert in der Maronier Werft in der Halle und läßt dort auch ein paar Reparaturen über sich ergehen. Außerdem wird das Radar sowie der Separ Doppelfilter montiert.

Zurück in Essen fing der Stress so richtig an. Der Umzug in die neue Wohnung stand an. Zwar brauchten wir keine Möbel und auch kaum Geschirr/Gläser usw. mitnehmen, aber was alleine an Klamotten, PC´s, Drucker, Schreibkram, Ordner, Bücher und und und in die 4. Etage transportiert werden mußte, das hat mich doch sehr erschreckt. Außerdem standen noch 2 Sperrmülltermine an und zwischendurch immer mal wieder ein Verkauf  der Waschmaschine, des Trockners, des ein oder anderen Billy-Regals etc. an. Da Frank aber ja ab 1. Okt. wieder arbeiten durfte, standen uns dafür immer nur Abends 2 Stunden und 1 Wochenende zur Verfügung.

Dann aber war er da, der Tag der Hausübergabe und während ich auf die neuen Besitzer wartete, habe ich genau an der Stelle auf der Terrasse gesessen, an der ich vor 25 Jahren überlegt habe, ob ich (damals noch ein „wir“) das Haus wirklich kaufen will oder nicht. Habe die 25 Jahre Rèsumè ziehen lassen, meine Kinder durch den Garten toben sowie meine Hunde und Katzen auf der Wiese tollen sehen. Hab der vielen großen Feste gedacht, die wir, meine Kinder und meine Eltern dort gefeiert haben und plötzlich dann sind doch ein paar Tränen geflossen. Aber… damals hab ich die richtige Entscheidung getroffen und mich für den Hauskauf entschieden. Jetzt bin ich sicher, mit dem Verkauf und einem ganz neuen Lebensweg wieder die richtige Entscheidung gefällt zu haben.

Aber ausruhen war noch nicht! Mittwoch Abend Hausübergabe, Donnerstag Abend Koffer packen, Freitag Mittag ab nach Mallorca – etwas mehr als 2 Stunden Flug und man genießt das mediterane Feeling, läuft plötzlich in kurzen (äh… kürzeren) Hosen rum und genießt den ein oder andern Cocktail noch spät Abends draußen. Traumhaft schön! Warum nur macht man das nicht öfter? Richtig, da war was! Halten wir doch unsere Mücken sparsam zusammen, um ab nächsten Sommer das mediterane und später dann das karibische Feeling lang, g a n z  l a n g genießen zu können. 🙂 Aber nicht nur des Feelings wegen war es wunderschön, sondern weil wir endlich mal viel viel Zeit mit den Enkelkindern, die sonst in England leben, verbringen konnten.

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Langsam kehrt aber Ruhe in unser Privatleben ein und wir können uns wieder um Dinge kümmern, die Spass machen. Frank hat endlich mal wieder Zeit, an der Homepage zu arbeiten und ich schaffe es inzwischen wieder, zu mailen oder zu telefonieren. Die Novemberwochenenden sind schon verplant und dann steht Weihnachten vor der Tür. Im Januar noch die „Boot“ und dann oh Schreck, sind wir bald weg!  🙂 🙂 🙂

 

 

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2 Antworten zu Oktober 2014 – Zusammenfassung

  1. Hasentochter sagt:

    Hilfe, konnte Christian den Eintrag nicht mal vorlesen, ohne Tränen zu vergießen, wie muss es dir da nur im Garten ergangen sein…

    Bin trotzdem 100% sicher, dass das die einzig richtige Entscheidung war!!!

    • Hasenmama sagt:

      Danke Hasentochter – gerade dein Verständnis und deine Freude an unserem neuen Lebensweg hat mir vieles erleichtert und verschönert.
      Bussi

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