Traumhaftes Segelwochenende (07.-09.9.2012)

 

Hierhin haben wir es am Samstag geschafft. Eigentliches Ziel war eigentlich “Hindeloopen”, aber wie die Crew der Hakuna Matata inzwischen weiß: Segeln und Ziele erreichen… das sind zwei ganz verschiedene Dinge.

Der angekündigte 3-4 Wind war irgendwo, aber bestimmt nicht am Samstag auf dem Ijsselmeer. Nachdem wir uns bei strahlend blauem Himmel und Windstärke, na sagen wir mal, höchsten 2 einen Wolf “gewendet” haben und trotzdem kaum von der Stelle kamen, haben wir den Motor angeworfen, damit wir nicht auch die Nacht noch auf dem Ijsselmeer verbringen mußten. Und da Hindeloopen eben noch 1 Stunde weiter unter Motor anzulaufen wäre, müssen wir diesen Ort eben später mal kennen lernen.

Gegen 17.00 Uhr haben wir ein zuerst ein astreines Anlegemanöver am Anmeldesteg und anschließend in eine Box vollbracht!  Mann, wir werden immer besser ! Belohnt wurden wir beim Anlegerbierchen mit dieser Aussicht:

Und wieder verfestigt sich unser Ziel:  JA – wir wollen so leben!

 

 

Auch bei einem Bierchen am Stadthafen von Stavoren jedoch waren wir einer Meinung.

Päckchen liegen und über 4 Boote tappern, um zum Waschhaus oder (netter)  zur nächsten Kneipe zu kommen, nein – da haben wir keine Bock drauf und geniesen die Atmosphäre lieber vom Ufer aus.

Sonntags zurück hofften wir auf mehr Wind, jedoch schlief dieser dann gegen Mittag komplett ein. Um uns herum verloren immer mehr Segler die Nerven, holten ihre Segel ein und warfen den Motor an.  Aber trotzdem wir nur noch unter 1 Knoten Fahrt machten, genoßen wir die Aussicht und vor allen Dingen diese herrliche Ruhe und dümpelten einfach so rum.

Sonntags auf dem Ijsselmeer:

Lauter weißes Spitzen am Horizont!

Unser Ausharren wurde belohnt und 1 Stunde später frischte der Wind auf und wir breschten mit sage und schreibe 5 bis 6 Knoten gen Lemmer. (Gut, die Profis unter euch werden jetzt sagen: 5 bis 6 Knoten – wie lahm etc. ! Aber wenn man vorher nur 1 Knoten drauf hatte, dann verfällt man plötzlich in einen Geschwindigkeitsrausch *grins*).

Das einzige, was an diesem traumhaften Wochenende nicht schön war, war, dass wir Sonntag Abend wieder zurück ins Ruhrgebiet mußten *heul*.

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