März 2015 die 1. – Faul

Ja, faul bin ich – s c h r e i b f a u l !

Inzwischen ist tatsächlich schon der März angebrochen und so langsam gehen wir in den Endspurt  – zumindestens, was die Materialbestellungen angeht. Frank sitzt nach Feierabend oft noch 2-3 Stunden vor dem PC, vergleicht Preise und bestellt, bestellt und bestellt. Oft sind es nur Kleinigkeiten wie z.B. ein Gerät, durch das wir mittels Batterien auch unser Handfunkgerät laden können – damit hätten wir auch auf der Rettungsinsel ein weiter funktionierendes Funkgerät dabei, dem der Saft nicht ausgeht. Eine gute Bekannte meinte letztens, was man hat, wird man meist nie brauchen – also her mit dem Gerät. In den Ecken unseres Wohnzimmers stapeln sich Geräte und Kartons, der Keller wird immer voller und unser (Ausrüstungs-)Konto immer leerer. Auch wenn es ja genau dafür angelegt wurde, ist das kein schönes Gefühl. Zwischendurch kommt leichte Panik auf, wenn sich ein Minus in der Excelliste zeigt wegen der vielen Kleinigkeiten, die man braucht, aber  vorher nicht überlegt oder gar gewußt hat, dass man sie überhaupt braucht.

Zum Beispiel gab es am Anfang einen kleinen Kampf zwischen dem Navigator (meine Wenigkeit) und dem Skipper, der meist am Ruder steht, bezüglich Navigation über Plotter  am Steuerstand oder am Navigationstisch unten im Salon (Kartenplotter sind Schiffsnavigationsgeräte,  die auf einem Display eine elektronische Seekarte anzeigen) . Am Steuer stehend ist es natürlich besser, genau zu sehen, wie und wohin man steuert. Aber steht man denn immer am Steuer ? Ich jedenfalls hätte Probleme, die diversen Kurse zu planen an einem kleinen Bildschirm (ohne Maus), zumal ich die PC-Navigation in den letzten 3 Jahren lieben gelernt habe und mir Sicherheit verleit. Daher möchte ich auch unten immer sehen, wo sich unser Schiff gerade befindet. Frank hatte den Kampf gewonnen, aber nicht ohne Zusage, des es überhaupt kein Problem ist, mittels der elektronischen Navionigs-Seekarten zeitgleich auch unten im Salon zu navigieren bzw. unsere Standort genau sehen zu können. Und genau da kommen wir zu einer unserer ungeplanten Geldausgabe. So einfach ist das nämlich gar nicht. Man kann die Navionigskarten natürlich auf den Laptop laden, aber damit nur einen Kurs p l a n e n und nicht verfolgen. So ergab es sich, dass hier 1 Tag die „Fetzen geflogen sind“ und unsere ansonsten harmonische Beziehung ein wenig auf die Probe gestellt wurde. Nachdem sich die Gemüter wieder beruhigt hatte, wurde mittels Internet-Recherche nach Lösungen gesucht und Gott sei Dank auch gefunden. Nach dem Ausprobieren mehrere Demoversionen haben wir uns nun für ein Programm von „Fugawi“ entschieden, das alle Wünsche von Navigator „Anne“ erfüllt und somit unserer Anschaffungs-Excel-Liste ein Minus von 249,00 Euro beschert.

Und das war nur ein Beispiel über nachträglich  auftretende  Probleme, die gelöst werden müssen.

 

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