Kleine (Segel)-Auszeit bzw. Stresstage

Sind Urlaubsreif – komisch, dabei habe ich gerade den letzten bezahlten Urlaub meines Lebens 🙂

Wir haben in den letzten Tagen zur Freude div. Tankstellen  Km-Geld gegeben.

Donnerstag in Essen jagte ein Termin den Anderen und div. Besorgungen mußten auch noch erledigt werden. Freitag in Köln dem Enkelkind (und natürlich auch der Tochter) einen Besuch abgestattet, was promt auf der Rückfahrt mit einer Vollsperrung der A3 inkl. 15 Km Stau belohnt wurde. Echt prima! Auto voll laden war also nicht mehr und wurde auf Samstag Morgen verschoben. Vollgepackt ging es dann über den SVB in Bremen – Rettungsinsel einladen – zum Abschiedbesuch bei Franks Eltern in der Nähe von Lübeck. Sonntag weiter nach Fehmarn, wo die Seebestattung der Mutter einer meiner besten Freundinnen statt fand. Dienstag wieder zurück zu Franks Eltern, div. Bankgeschäfte erledigen und dann ab nach Lemmer. Ankunft 19.00 Uhr – n0ch 1 Bierchen und 1 Dose Erbsensuppe und ab in die Heia.

Da wir unsere Hochzeit nicht bzw. noch nicht gefeiert haben, drohte man uns an, unser Auto z.B. mit 10,00 Euro-Scheinen oder Ähnlichem zu verschönern.  Mangels „Just Married“ – Blechdosen fanden wir unser Auto dann am Abfahrtmorgen so vor:

auto

Auch wenn´s zu den Euro-Scheinen nicht gereicht hat, wir haben gelacht und uns auch sehr über den kleinen Scherz gefreut. Danke, Wolfgang (glauben wir jedenfalls).

Mittwoch früh aus den Federn – schließlich hatten wir nach den verlorenen Schraub- und Basteltagen ein volles Tagesprogramm. Noch mal kurz mit dem Chef von Zuiderbaan gesprochen, was alles noch von seiner Seite abzuarbeiten ist und dann los.

Während Frank sich mit diversen Montagearbeiten beschäftigte, hatte ich endlich auch mal was zu tun. Habe nach und nach das Auto ausgeräumt und versucht, alles zu verstauen. Eine Freundin von mir hat im Keller einen Supermarkt, ich hab jetzt einen an Bord 🙂 – am Besten stell ich auf dem Steg ein Schild auf mit einem Pfeil Richtung Boots-Supermarket. Und wenn keiner kommt, dann brauch ich die nächsten Monate nicht mehr einkaufen gehen. Die Kleiderschränke sind auch wegen Überfüllung geschlossen – k e i n Mensch braucht sooooo viele T-Shirts. Irgendwie können wir uns von nix trennen, also haben wir wohl beschlossen, nicht mehr zu waschen, sondern nach Gebrauch weg zu schmeißen.

Das Bad habe ich neu dekoriert mit neuen Badzimmerteppichen sowie Duschvorhang. Kommentar Frank: Ach zu Schei….   Danke, Schatz!

einräumchaos

Und so sieht ein Schiff von innen aus, wenn der eine einräumt und der andere versucht, den neuen Autopiloten zu montieren

Und das da:  ratet mal, was das für ein unhandlicher Haufen ist

schlauchboot

Und? Seid ihr drauf gekommen ? Nun, eigentlich sieht ein Schlauchboot ja auch anders aus 🙂

dinghimotor

Dafür ist der neue Dinghimotor aber erkennbar und jetzt auch an seinem vorgesehenen Platz – wenn das Zeugs bloß nicht alles soooo schwer wäre.

Eigentlich haben wir ja doch eine ganze Menge geschafft, aber trotzdem verabschiedete sich Frank dann relativ früh und schlechtgelaunt wieder ins Bett, denn…. nix hatte seiner Meinung nach mal wieder geklappt. Im Gegenteil, immer wenn man meint, was geschafft zu haben, dann funktioniert was nicht. So stellten wir dann fest, dass das Bugstrahlruder nicht mehr funktionierte (für uns Anfänger ein absolutes „no go“). Die Windanzeige funktionierte auch nicht, obwohl sich unser Messer oben an der Masteinheit nett drehte. Die diversen anderen Sachen hab ich vergessen oder wahrscheinlich verdrängt. Wer übrigens auch nicht auftauchte war ein Mitarbeiter von Zuiderbaan. *grummel* – Vielleicht morgen? Wir haben ja Z E I T !!!!

 

 

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1 Antwort zu Kleine (Segel)-Auszeit bzw. Stresstage

  1. Die Bremer sagt:

    Hallo Ihr Zwei !

    also redet Ihr noch mit mir. Danke. Es war nicht Löffel. Insa und ich haben uns dieses ausgedacht. Löffel ist unschuldig. War ja nicht mehr viel dran !
    Super, das Ihr endlich zufrieden mit Euer Arbeit seit.
    Bei Franks Eltern scheint demnach auch alles geklappt zu haben.
    Vielen Dank noch mal, das Ihr da wart. Danke.
    Bis bald.
    Verena

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