Lanquin

Erholung ist angesagt! Aber nicht nur wegen der gestrigen überaus anstrengenden Busreise 😉 sondern mehr, weil das Wetter morgen noch besser wird. Heute haben wir bereits eine heiter bis wolkig Wetterlage bei 25 Grad, aber ab morgen soll es 30° mit strahlend blauem Himmel geben, was sich besser anbieten wird, um in einem kalten Fluß zu baden.

So genießen wir erstmal eine Ruhetag und machen einen Spaziergang im völlig untouritischen Ort Lanquin. Kleiner hab ich ihn mir vorgestellt, aber er ist recht weitläufig. Läden gibt es eigentlich nicht, nur so kleine Kioske für Getränke und Chips. Der täglichen Einkauf wie Schuhe, Klamotten oder Lebensmittel wird auf dem Markt erledigt. Außerhalb liegen einige Hostels, im Ort zwei Restaurants, die auf Touristen eingestellt sind, aber die Backpacker werden wahrscheinlich alle in ihren Hostels versorgt, so wie wir ja auch.

Typischer Einheimischentransport

Frank schaut schon wieder sehnsuchtsvoll  und bewundernd auf die Berge. Zum 70. doch nach Südtirol? Bevor die Rollatorzeit anfängt ? 😉

Abends machen wir noch eine Höhenwanderung in den Grutas de Lanquin mit Fledermauswatching! Es ist eine Gruppenbesichtung und der Guide ist recht schnell unterwegs auf und ab. Puh! Das ist nicht unser Tempo und so sind wir froh, unsere morgige Tour nach Semuc Champey alleine gestalten zu können.

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Von Flores direkt nach Lanquin

Dass das überhaupt möglich ist, dass hatte mir mein Lonley Planet vorab nicht verraten.  Und das auch noch ganz bequem mittels Shuttle-Bussen.

Wenn man nämlich mit den Publicbussen fährt, muss man 2 x umsteigen. Somit ist die Strecke an einem Tag kaum zu schaffen und liegt mit 113 Kracher auch noch höher, als wenn man einen Shuttle-Service für 100 Kracher (12 €) nimmt, der direkt Lanquin in 8 Stunden anfährt. Diese Kleinbusse sind dabei auch noch bequem, das Gepäck kommt in eine Plastikplane eingewickelt aufs Dach.

So haben wir unser Hotel in Coban storniert, welches nur für 1 Nacht als Zwischenstop gebucht war. Zumal, ich erwähnte es schon, in Coban sind es zur Zeit gerade mal 14° und es regnet. Keine guten Aussichten für Sommeridioten 🙄

8 Stunden im Bus ist natürlich kein pures Vergnügen, aber es war einer der schönsten und interessantes Fahrten, die wir bisher mit einem Bus zurück gelegt haben, vorbei an der wunderschönen unglaublichen Landschaft Guatemalas.  Freilaufende Schweine, Rinderherden auf der Straße, von echten Gauchos getrieben zu Pferd und zu Fuß. Wir fahren mitten durch einen Markt, die Frauen und Mädchen sind tradionell mit bunten langen Röcken bekleidet. Rechts und links der Straße einfache Holzhütten, hier gibt es keinen Tourismus, hier ist das echte Guatemala.

Die Strecke von Coban nach Lanquin ist noch mal abenteuerlich. Die einspurige Schotterstraße mit tiefen Schlaglöchern macht ein schnelles Vorankommen unmöglich und so braucht man von Coban aus für die ca. 60 km noch mal glatte 2 Stunden.

Unser Hostel El Retio holt uns netterweise am Mini-Busbahnhof unaufgefordert ab! Netter Service. Das Hostel liegt in einem großen weitläufigem Garten an einem Fluß, es gibt nur ein weiteres Paar in unserem Alter, der Rest scheint Marke „frische Schulabgänger“ zu sein 😉 , aber man fühlt sich sauwohl. Abends gibt es abwechslungsreiche leckere Buffets und div. Cocktails in der Happy Hour. Und das Wetter stimmt ab morgen auch. Für 4 Tage ist fette Sonne und blauer Himmel bei 28 Grad angesagt. So lieb ich das 🙂

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Kulinarisches Guatemala

Fangen wir mit dem echten guatemalischen Frühstück an:

 

 

 

 

 

 

 

Super lecker, und das Braune ist weder ein Brownie noch das, was ihr sonst so gerade denkt 😉  – sondern schwarzer Bohnenpamps !!!  Übrigens wirklich lecker und mal was anders. Außerdem wird dazu auch ein Stückchen Käse, pikante Salsa und süß gebratene Bananen gereicht.

Guacamole mit Nachos – gibt es im ganzen Land als Leckerchen zwischendurch

Und dann zwei Nationalgerichte! Damit haben wir in den letzten Jahren ja schon schlimme Erfahrungen gemacht und Frank hat sich irgendwann geweigert, das ein oder andere zu testen, aber hier in Guatemala waren wir angenehm überrascht.

HILACHA Ein scharfer Fleischeintopf! Obwohl, scharf ist übertrieben 😉 – Quasi wie eine Gualschsuppe, nur nicht mit Brocken, sondern mit feinen fasgrigen Rindfleischstreifen. Aber sehr sehr lecker

PEPIAN Hühnereintopf mit ganzen Hühnchenteilen. Jetzt nicht so mein Ding, aber Frank hat es geschmeckt. Angebllich gehört auch viel Gemüse rein, aber selbst in Einheimischen-Straßen-Restaurants fehlte der gesunde Anteil 😉

 

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Tikal

Unseren Ausflug nach Tikal haben wir direkt im Hotel gebucht. Dies hatte den Vorteil, dass wir vom Hotel aus direkt zum Busparkplatz gebracht wurden. Hin und Zurück kostet die 1 1/2 Std.-Fahrt 80 Kracher (also ca. 10 Euro pro Person). Um 8.30 Uhr ging es los und um 15.00 Uhr fuhr der Bus zurück. Alles ist gut organisiert und man wird ohne Sorgen wieder aufgesammelt. Somit bleiben ca. 5 Stunden in Tikal, um alle 6 Tempel auf 16 km² zu besuchen. Puh!  Jetzt aber los….

Das in mehreren Phasen über einen Zeitraum von mindestens 800 Jahren erbaute Tikal ist eine riesige, komplizierte Anlage mit Hunderten von Tempeln, Pyramiden und Stelen und erstreckt sich über ein Gebiet von etwa 65 Quadratkiloetern, wovon der zentrale Bereich rund 16 Quadratkilometer einnimmt.

Lassen wir erstmal Bilder sprechen:

Der hohe Tempel I am Gran Plaza, das Mausoleum für den spätklassischen Herrscher Ah Cacao, erbaut von seinem Sohn

Heute keine Sonne, dass macht zwar das Laufen angenehmer, aber die Bilder leider nicht schöner

Wunderschön zu Laufen mitten durch den Urwald geht es von Tempel zu Tempel

 

 

Viele Mitarbeiter sind hier beschäftigt, um die Tempel und Pyramiden von Grünzeug zu befreien, damit die Natur sich nicht das zurück holt, was Forscher in Jahrzehnten freigelegt haben

 

Der traumhafte Blick vom Temple IV

Aber um den tollen Ausblick vom höchsten Tempel aus genießen zu können, war erst mal wieder Fitness angesagt

Ein weiteres kleines Highlight erwartet uns auf den Dschungelpfaden. Plötzlich sehen wir vor uns auf dem Weg einen kleinen heimischen Ameisenbär…. jetzt ganz vorsichtig und langsam näheren, nicht das der abhaut, bevor er aufs Foto gebannt ist 😉

Geschafft 🙂

Aber was ist das? Da ist ja noch ein Zweiter! Und da… ganz ganz viele. Bestimmt 20-30 Ameisenbären tummeln sich vor uns am Hang, völlig uninteressiert op unserer Anwesenheit und bohren ihre spitze Nase in die Erde. Lustig zu beobachten die Kleinen! Aber nach 5 Minuten gibt der Anführer scheinbar Laut und weg sind sie. Unsere ersten wild lebenden Ameisenbären  🙂

 

 

 

 

 

 

 

Wie oben erwähnt, hatten wir 5 Stunden Zeit für dieses riesige Gelände, aber wir schaffen sie alle, diese 6 wichtigen Tempel. Den letzten jedoch nur in Dauerlauf ;-), Frank hätte ihn lieber ausgelassen und wäre dafür eine 3/4 Stunde eher am Bus gewesen. So kennen wir ihn eben 🙂 – aber nicht mit mir, schließlich könnte Tempel VI ja ganz ganz anders aussehen *lach*

Hier also Tempel 6 – und? sieht der anders aus? Ne, nä! Aber ich hab ihn gesehen!!! Auch hier wird in mühseliger Kleinstarbeit das Unkraut aus den Steinritzen entfernt. Unangenehme Erinnerungen an eigene frühere Gartenschuftereien steigen auf 😥

25 Min. also in Dauerlauf hin, einmal rum um das gute Teil und dann hurtig 15 Min. zurück zum Eingang – 10 Min. vor Busabfahrt waren wir somit pünktlich da! Geht doch!

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Flores

Flores ist wunderschön 🙂

Flores ist eine kleine Stadt auf einer runden Insel auf einem See, die auf einer Seite mit einer Brücke zum Festland verbunden ist. Eine Altstadt, wie wir sie lieben. Keine künstlich voll renovierte wie in Panama City oder Cartagena. Hier lebt man! Heißt, Einheimische können sich das Wohnen hier leisten. Die Gassen haben noch das alte Steinpflaster. Die Häuser sind nicht baufällig, sondern hübsch und natürlich renoviert.

Natürlich ist dieser Ort auch touristisch, gilt er doch als guter Ausgangspunkte für den Tagesausflug nach TIKAL. (Okay, als ich das hier vorgeschrieben hatte, kannte ich Panajachel nicht und wußte nicht, was „touristisch“ heißt! So nehme ich es zurück, das Flores touristisch ist – nein, nein – es ist ein wunderschöner natürlicher gemütlicher Wohlfühl-Ort mit dem ein oder anderen Touristen 😉  ) Die meisten Hotels, Hostels und Restaurants liegen in der 1. Reihe mit Blick auf den See.

Wie kann man sich hier nicht drin verlieben?

 

Und wie es oft so ist, finden wir spontan ein Liebingsrestaurant/Bar und auch hier bleiben wir die nächsten 3 Tage treu

Trotzdem hat man nicht das Gefühl, dass alles voll mit Touristen und Restaurants ist.

Wir also fühlen uns sofort wohl und entscheiden spontan, unseren Aufenthalt hier um einen Tag zu verlängern, zumal wir dadurch das schlechte Wetter (äh… 14°) in Coban/Lanquin aussitzen können. Dort soll nämlich ab Sonntag auch wieder die Sonne scheinen und der Kauf von Socken würde sich erübrigen 😉

Da kommt unser Hotel-Taxiboot, um uns abzuholen. Unser Hotel liegt an der gegenüberliegenden Seite und ist nur per Lanciaboot zu erreichen

Zuerst jedoch, wenn man keine organisierte Pauschalreise gebucht hat, muss man sich um die Weiterreise kümmern. Wie kommt man wann wohin? Travelagentouren gibt es noch mehr wie Hotels, die Preise sind überall gleich, da entscheidet dann der Bauch.

Die lange Reise und nach noch die Weiterfahrt organisieren, da darf man anschließend schon mal erschöpft danieder sinken 😉

Abends ist der Skipper jedoch wieder fit und das sieht dann so aus:

Mein Flores-Drink: Cranberry- und Mangosaft mit einem Schuss Wodka – lecker!

 

 

 

 

 

 

 

 

Und morgen geht es nach TIKAL 🙂

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Über Guatemala City nach Flores

Klar, wer Frank kennt, weiß: wir waren überpünktlich am Flughafen und hatten lange lange Zeit, aufs Boarding zu warten 😉 und um auf die große Anzeigetafel am Gate zu starren.  Links die Info „Guatemala City – 11.23 Uhr“ – der Flug ist also pünktlich. Aber die Information rechts läßt uns erschrocken staunen 😯

TEMPERATUR AM ANKUNFTSORT:  

17°  ??????????????????   um 10 Uhr morgens ????

Wat is? Wie 17°?  Wir haben kein einziges langärmliges T-Shirt bei, geschweige denn ein Jäckchen. Meine Hosten gehen nur bis zu den Waden. Socken?  Hab ich nicht im Gepäck! Kenn ich gar nicht mehr! Frank fragt mich empört, ob ich mir nicht darüber im Klaren gewesen wäre, dass wir ins „Hochland“ fahren? Hochland? Ist damit Gebirge gemeint? Äh… nein, war ich nicht. Blöd! Viel gelesen in Blogs und Reiseführern, aber nirgends stand was von Winterklamotten 😥 Wir schauen schnell bei wetter.com nach den Temperaturen in Flores – Gott sei Dank – 28-30° *Schweiss wisch weg*, aber oje, in Coban (unserem 2. Anlaufpunkt) sind es die ganze Woche nur 14° und auch noch mit Regen. Das wird ja immer schlimmer. Wie hab ich das bloß übersehen können und hoffentlich kann man in Flores dicke Pullis kaufen. Aber Socken?

In Guatemala City müssen wir leider 5 Stunden auf den Weiterflug nach Flores waren. (Die Tagestemperatur lag noch angenehm bei ca. 24°, ab 17.00 Uhr jedoch… huch, wird ein bißchen frisch hier 😉  ) Flores liegt mitten im Land, jedoch mehr auf der Karibikseite. Für den Hinweg 2 Tage Busfahren oder eine ätzend lange Nachfahrt (18 Stunden), dass möchten wir uns gerade am Anfang der Reise ersparen. Und so landen wir erst um 19.30 Uhr in Flores. Eine kurze Taxifahrt sowie eine anschließende Lanciafahrt über den See später sind wir im Hotel angekommen.

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Wir sind dann mal weg (wiedermal)

Und wer sich hier jetzt wieder spannende interessante Blogeinträge in Kürze erhofft, den müssen wir leider enttäuschen, denn für 3 Wochen ist nun erstmal Blogpause.

Die 2wishes ist technisch wieder segelfertig, ja, bleibt aber trotzdem noch 2-3 Wochen fest vertäut in der Marina und zwar ohne uns. Wir sind urlaubsreif 😉 – ja, ja… ich hör euch höhnisch auflachen 😛 Nun, Franks Panama Visum läuft Anfang März ab (meines läuft durch den Kolumbienaufenthalt ja noch ein paar Monate länger) und für mindestens 3 Tage muss er dieses Land verlassen. Ist von hier aus nicht so einfach und bevor wir dafür mindestens 6 Tage und Kosten aufwenden, dann gleich richtig!

Montag gehts nach Panama City und Dienstag weiter per Flug nach Guatemala, wo wir 14 Tage Mayastädten, Vulkane und Vulkanseen sowie Antigua und ev. weitere kleinere nette Orte besuchen werden.

Und anschließend, ja, dann schaun wir mal, wie es ist, auf der 2wishes wieder ohne Stegverbindung zu leben und ab gehts zu den San Blas Inseln (mit frischem Visum im Pass 🙂  )

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Lady in black

Nicht in „red“ und auch nicht mehr im gewohnten „Blau“ unten rum 😉 sondern mal mit schwarzem Unterkleid

Wieso, warum, weshalb?  Nun, die meisten Schiffe hier sind unten rum entweder rot oder schwarz. Blau sieht man ganz ganz selten, das mag daran liegen, dass es die meisten Antifoulingfarben, die es hier zu kaufen gibt, nicht in blau gibt. Und wenn, dann nur für teures Geld! Und so haben wir uns gedacht: schwarz ist auch s c h ö n 🙂 und vielleicht mögen Muscheln ja kein Schwarz, denn all die anderen Schiffe um uns herum hatten kein Riff unten dran kleben. Vielleicht ist das schwarze Zeugs auch einfach nur giftiger 👿

Während Frank dann tagelage damit beschäftigt war, die 2wishes neu anzuziehen, brachte mich ein am Nachbarschiff arbeitender Local dazu, während dessen nicht faul rumzusitzen. Seit Jahren ärgert sich Frank über unseren blauen Streifen, der nur noch matt und verschmiert aussieht. Sämtliche Polierarbeiten daran waren bisher fehlgeschlagen. 

Nun, dieser nette Local kam mit einer Gallone spez. einheimischen preiswerten Putzmittel daher, putzte ein Stück und anschließend wurde gewachst.  Der Skipper strahlte op des Erfolges und es war klar,  das Zeugs mußte her! Gesagt, getan und somit war auch ich die nächsten 3 Tage in Vollzeit beschäftigt. Denn, nicht nur die blauen Streifen wurden gewachst, nein, das ganze Schiff wurde zum Glänzen gebraucht 🙂 🙂 🙂

Vorher/Nachher-Effekt

Seit Montag sind wir nun wieder im Wasser, aber von Beine hochlegen und genießen ist immer noch nichts zu erkennen.  Unten und außen rum sah die 2wishes wieder super aus, aber innen und oben drauf – pfui Teufel. Der Sand sowie der Schleifstaub unsers Nachbarns hatte sich überall verteilt und wartet auf div. Putzlappen.

Einen Teil unser Zeit verbrachten wir auch damit, hinter Guido herzu jagen, denn ohne seine Schlußabrechnung können wir nicht mit der Versicherung abrechnen. Nach einem „ich komm zum Feierabend vorbei“ und einem am nächsten Tag „ja, ich komme after Lunch“ haben wir uns gestern Spätnachmittag an die Tanke gesetzt. Praktischer Weise arbeite Guido nämlich in den Tiefen des davor liegenden Bootes und so konnte er uns nicht durch die Lappen gehen. Kurze Zeit später gesellte sich Carl dazu, denn auch er brauchte dringend Guido. Und so nuckelten wir gemeinsam genüßlich an einem Six-Pack und behielten Guidos Fahrrad im Auge 😉 – Um 18.00 Uhr war es soweit, Guido wirkte überhaupt nicht erfreut, dass sein Feierabend in weitere Ferne rückte, als er uns erblickte. Aber…. da mußte er durch. Kurze Zeit später war die Rechnung durchgesprochen und seit heute Morgen sind wir tatsächlich soweit, nach 4 Monaten mit der Versicherung abzurechen und uns vielleicht mal um erfreulichere Dinge zu kümmern 🙂

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Landplatz mit Aussicht

Sooo schön haben wir auf Land noch nie gelegen

Man könnte glatt länger bleiben, aber genau das wollen wir tunlichst vermeiden. So stellten wir dann bereits am Donnerstag nach 15 Minuten schleifen fest, dass unsere neu gebraucht gekaufte Schleifmaschine völlig ungeeignet ist. Weder die Maschine noch Frank würden die anstehenden Arbeiten durchhalten 😉 und so macht sich der Skipper auf den Weg zu einer kleinen Werkstatt hier auf dem Werftgelände, um nach einer besseren Schleifmaschine zu fragen. Zurück kommt er mit einem „Local“, der verspricht, am nächsten Morgen für 40 Dollar am Tag um 8.00 👿 zusammen mit einer Schleifmaschine durch zu starten.

Die Aussage eines Nachbarschiffes „Ist das der mit dem roten Fahrrad? Der taugt nix, der arbeitet viiiieeelll zu langsam, der wird mindestens 4 Tage brauchen! “ verursacht beim Skipper schon im Vorfeld Magenschmerzen. Okay, der Skipper des Nachbarschiffes ist dafür bekannt, dass er sich vor den PC setzt und die Locals unbeaufsichtigt arbeiten läßt. Das wird Frank nicht passieren und so arbeitet einer von uns immer in der Nähe. Und ja, natürlich werden Pausen gemacht, arbeitet der junge Mann ja oft mit den Händen über dem Kopf und Sklaventreiber sind wir nun auch nicht 😉 . Und bereits nach 2 Tagen ist es geschafft, alle Muschelhinterlassenschaften sind beseitigt, der Rumpf ist hübsch glatt und wartet nun auf neue Farbe.

Gewartet haben wir heute auch auf Guido, sollte er doch ein Unterwasserventil ausbauen und erneuern. Wollt ihr Wetten abschließen, wann er kam bzw. ob er überhaupt kam?

 

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Und raus sind wir…

Unser Unterwasserschiff sah schon letztes Jahr nicht mehr gut aus. Rausholen und Antifouling erneuern stand bereits auf dem Programm, allerdings war es in Kolumbien geplant, aber es sollte ja anders kommen. Nun nach 3,5 Monaten Stillstand im Wasser mit einem nicht mehr gutem Antifoulinggrund – da freuten sich die Muscheln und Krabben und haben sich ein neues Zuhause erschaffen. Tierliebe hin, Tierliebe her – das muss weg!!!

Im Vorfeld hörten wir bereits, dass der langjährige erfahrene Travel-Kran-Führer Carl im April aufhört. Nun gut, das schaffen wir also noch, bevor er selber auf große Fahrt geht, dachten wir! Bis, nun bis wir sein Schiff eines Morgens an uns vorbei fahren sehen und weg war er 😯  –  Die Marina hat vorzeitig einen Nachfolger gefunden, aber hat der auch ausreichend Erfahrung? Die Seglerwelt ist unruhig und mißtrauisch, auf Facebook laufen heiße Diskusionen. Uns bleibt nix anders übrig, wir müssen jetzt raus und so vereinbaren wir für Dienstag einen Krantermin. Montag Morgen sehe ich, dass ein anderes Schiff rausgeholt werden soll und ich gehe vorsorglich mal auf Beobachtungsposten. Es schein Probleme zu geben, Jim, der Neue, öffnet verschiedene Türen (ja, so ein Travellift hat Türen, hinter denen sich div. Motoren und Vorrichtungen verbergen), wackelt da, drückt dort, Türen wieder zu, neuer Versuch und alles wieder noch mal. Das sieht nicht gut aus! Bis Spätnachmittags liegt das zu kranende Schiff noch immer vertäut im Rausholbecken, nix tut sich mehr. Wir haben morgen einen Termin um 9.00 Uhr und wenn wir nicht drauf geachtet hätten, dann hätten wir morgens vor besetztem Becken gestanden mit unserem Schiff, denn auf NACHFRAGE im Büro heißt es dann, no, manana no. Die Kommunikation klappt ja wieder hervorragend. Hätten wir nicht… Man will uns Bescheid geben, wenn der Kran wieder einsatzfähig ist. Hahaha! Darauf verlassen wir uns mal besser nicht, fragen Jim am nächsten Tag selber und siehe da, Mittwoch gegen 11.00 war es dann doch soweit  🙂

Der Travellift funktionierte, das Team war eingespielt und der neue Travellift-Führer Jim hat einen guten Job gemacht. Da wir keine Marker am Schiff haben, wo die Gurte angebracht werden können/müssen, hat er schnell noch einen Schnorchler ins Wasser geschickt zum Überprüfen. Daumen hoch!

Und ab geht´s zum Landliegeplatz

Und ab morgen beginnt der Kampf gegen diese hübschen Muschelbehausungen 😥

 

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